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Verein für den Schutz und die Nachhaltige Nutzung der Ökosysteme Amazoniens

Hintergrund
Projekt Lapacho-Tee

Stand - Hintergrund

 

Die Tabebuia-Art, aus deren Rinde der Lapacho-Tee gemacht wird, heißt auf Brasilianisch Ipê Roxo – violetter Ipê. In der Blütezeit leuchten die Baumkronen weithin sichtbar aus dem Kronendach des Regenwaldes heraus. Die Holzhändler machen sich dies zu Nutze, um Ipê-Bäume vom Flugzeug aus zu finden. Ipê ist nämlich ein wertvolles Edelholz und wird bevorzugt gefällt.

Für die traditionellen Gemeinschaften und die Indianer im Amazonasgebiet bringt der Holzhandel fast keinen Profit: für kurze Zeit ein paar gefährliche, miserabel bezahlte Arbeitsplätze, dann zieht die Holzfirma weiter, einen geplünderten Wald zurücklassend. Meist rücken Rinderfarmen nach. Die Ernte von Lapacho-Rinde und anderer Produkte des intakten Waldes ist die bessere Option: konstante Einnahmequellen bei Schutz des Ökosystems.